Sport ist gesund und hält gesund – Das weiß man. Während es für manche Menschen eher heißt: Sport ist Mord, so ist für viele Menschen der Sport eine Bereicherung in ihrem Leben. Soweit so gut. Zum Fitness-Training egal welcher Art gehört auch das Aufwärmen sowie das Abwärmen, das man auch als Cool-Down bezeichnet. Leider nehmen es viele Hobby-Sportler allerdings mit dem Auf- und Abwärmen nicht so ernst, denn es kostet selbstverständlich mehr Zeit. Diese zusätzliche Zeit vor und nach dem Training nehmen sich die wenigsten. Dabei ist es notwendig, um Verletzungen zu vermeiden.
Das Aufwärmen, auch Warm-up genannt, soll den Körper vor dem Training auf die sportliche Beanspruchung vorbereiten. Ziel ist es dabei, die Körpertemperatur zu erhöhen sowie die Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems. Weitere Ziele des Aufwärmens sind die Verletzungsprophylaxe sowie die psychische Einstimmung auf das folgende Training und der damit einhergehenden Belastung. Zu einem aktiven Aufwärmtraining gehören die Klassiker Radfahren, Laufen oder auch schnelles Walken. Die Körpertemperatur erhöht sich bei diesem Aufwärmen um etwa 1,5°C. Das Aufwärmen bewirkt weiter eine Steigerung der Herzfrequenz, was eine Erhöhung der zirkulierenden Blutmenge mit sich bringt. Dies ist notwendig, damit die beanspruchte Muskulatur mit genügend Sauerstoff und Nährstoffen beliefert werden kann. Weiter verbessert sich durch die Erhöhung der Körperkerntemperatur auch die Kontraktionsfähigkeit der Muskeln, worunter muskuläre Abläufe zu verstehen sind, die die wesentliche Grundlage für die Anpassung an die folgende sportliche Belastung bilden und Voraussetzung für die Vermeidung von Verletzungen sind. Beim Aufwärmen ist auch die mentale Vorbereitung auf das Training zu nennen. Nach einem hektischen Arbeitsalltag stimmt man sich mit dem Aufwärmen auf das Training ein. Das Aufwärmtraining sollte nicht länger als fünfzehn Minuten dauern und moderat durchgeführt werden. Ein Auspowern vor dem eigentlichen Training wäre ungünstig.
Nach dem Training folgt nun das Abwärmen, das Verletzungen vorbeugt, die Kreislauffunktionen herunterreguliert, den Muskeltonus senkt und damit ermöglicht, dass der Körper sich wieder erholen kann. Wie das Aufwärmen wird auch das Abwärmen oftmals vernachlässigt. Dabei benötigt man hier ebenfalls nur zehn bis fünfzehn Minuten. Eine Einheit auf dem Laufband oder dem Fahrrad mit moderater Belastungsintensität genügt. Ein wenig Dehnen und danach noch ein heißes Bad, Solarium oder eventuell eine Massage und das Abwärmen ist beendet.
Denke das da ist brauchbar Maikäferjahr – ein gutes Jahr.