Frühjahr, Sommer, Sonne und Skaten

Jung und Alt tun es, wenn sich die ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr zeigen – Skaten. Das Skaten wird bereits seit vielen Jahren praktiziert. Dazu muss der Untergrund gut geteert sein, denn ansonsten steigt die Gefahr, dass man Schlaglöchern nicht ausweichen kann. Doch wer Skaten möchte, der findet auch eine Strecke, auf der dies wunderbar möglich ist. Als sportliche Maßnahme ist das Skaten für alle Altersgruppen geeignet. Es hält den gesamten Körper fit. Was viele nicht wissen: Skaten ist nicht gleich Skaten!
Es gibt im Bereich Skaten verschiedene Varianten, wie das Inlineskaten, Skateboarding, Streetboarding und das Slalomskaten. Das Inlineskaten ist die am bekanntesten und beliebteste Variante und kann sogar im Straßenverkehr ausgeübt werden. Unter einem Skate versteht man den Schuh mit Schiene und den Rollen. Zum Skaten ist eine Schutzausrüstung erforderlich, die aus Helm, Knie- und Ellbogenschoner und auch Handgelenk-Protektoren besteht. Während der Beschleunigungsphase setzt man die Skates im 40-Grad-Winkel schräg zur Fahrtrichtung, denn nur auf diese Weise ist das Abdrücken in Fahrtrichtung erst möglich. Erst wenn die Beschleunigungsphase beendet ist, beginnt die eigentlich, jedem bekannte Skatebewegung – das abwechselnde Gleiten auf einem Bein. Hierbei sollte die Skateschiene parallel zur Fahrtrichtung stehen. Mit ein wenig Übung ist das Skaten innerhalb von wenigen Tagen zu erlernen. Das Schwierige ist das Bremsen, wovor viele Beginner auch etwas Angst haben. Beschleunigen ist noch relativ leicht, doch wie wird richtig gebremst? Dazu werden die Fersenbremse und die T-Bremse als die gebräuchlichsten Bremsverfahren angewandt. Wie beim Skifahren auch kann die Geschwindigkeit ebenfalls in der Pflugstellung oder durch Slalomfahren verringert werden. Eine weitere Möglichkeit zum Bremsen bietet die Querstellung der Skates. Schwieriger ist das Benutzen der Fersenbremse. Zum Bremsen müssen die vorne befindlichen Stopper soweit nach vorne geschoben werden, bis sie den Boden berühren. Zur gleichen Zeit muss das Körpergewicht auf den hinteren Skate verlagert werden. Und je tiefer man dabei den Körperschwerpunkt verlagert, umso höher ist die Bremswirkung. Dieses Bremsen erfordert etwas mehr Übung. Beherrscht man erst einmal die Grundkenntnisse beim Skaten, wird gleich erkennbar, wie viel Spaß es macht, sich an der frischen Luft zu bewegen und auch noch etwas für Körper, Geist und Seele zu tun.

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